Was ist Pickleball? Die am schnellsten wachsende Sportart
Pickleball ist eine Rückschlagsportart, die Elemente aus Tennis, Badminton und Tischtennis kombiniert und dabei einfacher zu lernen ist als jede der drei einzeln. In diesem Artikel erklären wir, was Pickleball genau ist, welche Ausrüstung du brauchst, wie eine Partie grob abläuft und warum die Sportart gerade in ganz Europa so schnell wächst.
Geschrieben vonTeam Custom Your Pickleball

Pickleball ist eine der am schnellsten wachsenden Sportarten weltweit, und immer mehr Menschen fragen sich: was genau ist das eigentlich? Die kurze Antwort: eine Mischung aus Tennis, Badminton und Tischtennis, gespielt auf einem kleinen Feld mit einem festen Schläger und einem perforierten Plastikball.
Was ist Pickleball genau?
Pickleball wird auf einem Feld gespielt, das deutlich kleiner ist als ein Tennisplatz (etwa 6,1 mal 13,4 Meter), mit einem Netz, das an den Seiten etwas höher hängt als in der Mitte. Gespielt wird mit einem festen, paddelförmigen Schläger, ähnlich einem großen Tischtennisschläger, und einem leichten, perforierten Plastikball, der optisch an einen Wiffleball erinnert.
Man kann es als Einzel (1 gegen 1) oder als Doppel (2 gegen 2) spielen. Doppel ist mit Abstand die beliebteste Variante, gerade für Einsteiger, weil sich die Bewegungsfläche pro Spieler verkleinert und das Spiel dadurch zugänglicher wird.
Wo spielt man Pickleball?
Ursprünglich wurde Pickleball in den USA auf umgebauten Badmintonfeldern gespielt. Heute entstehen in Europa, auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz, zunehmend eigene Pickleball-Plätze, oft bei bestehenden Tennis- oder Padel-Vereinen als zusätzliches Angebot. Man kann es drinnen in Sporthallen und draußen auf speziell markierten Plätzen spielen.
Welche Ausrüstung brauchst du?
- Ein Schläger (Paddle): ein fester, meist aus Carbon oder Fiberglas gefertigter Schläger mit kurzem Griff, ohne Bespannung.
- Ein Pickleball: ein leichter, perforierter Plastikball mit vielen kleinen Löchern, ähnlich einem Wiffleball, aber härter.
- Passendes Schuhwerk: Hallenschuhe oder Sportschuhe mit gutem Grip, ähnlich wie beim Tennis oder Padel.
- Ein Feld:mit Netz und den charakteristischen Linien, inklusive der Non-Volley-Zone direkt am Netz, die Spieler oft die "Küche" nennen.
Wie funktioniert eine Partie grob?
Der Aufschlag erfolgt von unten und diagonal ins gegnerische Feld. Danach gilt die sogenannte Double-Bounce-Regel: sowohl der Return als auch der Ball nach dem Return müssen erst einmal auf dem Boden aufkommen, bevor ein Spieler ihn direkt aus der Luft (per Volley) zurückschlagen darf. Direkt am Netz gibt es die Non-Volley-Zone, in der niemand einen Ball volley spielen darf. Gespielt wird meist bis 11 Punkte, wobei ein Team mit mindestens zwei Punkten Vorsprung gewinnen muss.
Diese Regeln wirken auf dem Papier komplexer als sie in der Praxis sind. Nach ein bis zwei gespielten Partien hat man den Ablauf verinnerlicht.
Warum boomt Pickleball gerade so?
Drei Gründe kommen häufig zurück: der Einstieg ist leicht (die Grundtechnik lernt man in wenigen Minuten), das kleinere Feld macht es auch für weniger athletische Spieler zugänglich, und das Spiel ist sozial, weil man beim Doppel viel miteinander kommuniziert und Punkte gemeinsam gewinnt oder verliert. Dazu kommt, dass die Ausrüstungskosten im Vergleich zu Tennis oder Padel niedrig sind.
Für wen ist Pickleball geeignet?
Für praktisch jeden. Die Sportart wird in den USA oft mit älteren Spielern assoziiert, weil sie gelenkschonender ist als Tennis, aber in Europa zieht sie inzwischen alle Altersgruppen an, von Teenagern bis Rentnern. Wer schon Tennis, Badminton oder Squash gespielt hat, findet sich meist innerhalb einer Stunde zurecht.
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